Du berätst zu Sexualität. Wessen Normen liegen dabei auf dem Tisch?
Sexualität ohne Normvorgabe: Wie du Klient:innen berätst, statt sie einzuordnen
Monogam, heterosexuell, penetrationszentriert, kinderwunschorientiert, neurotypisch: Die meisten von uns denken Sexualität aus einer Norm heraus, die wir nie bewusst gewählt haben. Sie ist einfach da, weiß, europäisch, binär, und sie war lange die einzige, die wir kannten.
In der Beratung wird daraus schnell eine unausgesprochene Erwartung. Klient:innen spüren, woran sie gemessen werden, auch wenn niemand es ausspricht. Und für manche ist genau das der Grund, warum sie überhaupt in der Beratung sitzen.
In diesem Webinar geht es um den Weg von der Norm zum Nichtwissen: die eigene sexuelle Biografie als blinden Fleck erkennen, machtkritisch auf die eigene Gesprächsführung schauen und Beratung an den Bedürfnissen der Person ausrichten statt an Vorstellungen davon, was normal ist.
Kleine Gruppe: Dieser Kurs findet ab 17 Teilnehmenden statt. Du sicherst dir jetzt deinen Platz, deine Zahlungsdaten liegen sicher bei Stripe. Abgebucht wird erst, wenn die Gruppe steht. Du bekommst rechtzeitig vor dem Termin Bescheid. Kommt der Kurs nicht zustande, entstehen dir keine Kosten.

Über Normen zu sprechen, ohne selbst belehrend zu werden, ist schwerer als es klingt. Genau deshalb wollte ich Stephanie: Sie ist Ärztin und Psychotherapeutin, arbeitet machtkritisch und feministisch, und sie fängt bei der eigenen Position an, nicht bei den Fehlern der anderen. Sie macht klar, dass niemand von uns normfrei denkt, und lädt trotzdem dazu ein, den eigenen blinden Fleck anzuschauen. Ohne Schuldgefühl, ohne erhobenen Zeigefinger. Du darfst hier erst einmal nur zuhören und deine eigenen Voraussetzungen prüfen.
- Bewusstsein für die eigenen sexuellen Normen und Prägungen, die unbemerkt in die Beratung einfließen
- Ein Verständnis davon, wie Normvorstellungen bei Klient:innen Leid erzeugen können
- Konkrete Gesprächshaltungen, um zu fragen statt vorauszusetzen
- Sensibilität für Diskriminierungserfahrungen und wie sie im Beratungsraum reproduziert werden
- Welche Normen unser Denken über Sexualität prägen: monogam, heterosexuell, penetrationszentriert, kinderwunschorientiert, neurotypisch, weiß und europäisch
- Wie diese Normen unausgesprochen zur Messlatte für Klient:innen werden
- Die eigene sexuelle Biografie als blinder Fleck in der Beratung
- Vom Voraussetzen zum Nichtwissen: eine machtkritische Haltung in der Gesprächsführung
- Beratung an Bedürfnissen ausrichten statt an Standardvorstellungen
- Raum für Fragen und kollegialen Austausch
Coaches, Berater:innen sowie Psycholog:innen und Therapeut:innen, die zu Sexualität arbeiten und ihren Blick über die eigene Normvorstellung hinaus weiten möchten.
Dieses Webinar vermittelt eine reflexive Haltung für die Beratungsarbeit. Es ersetzt keine sexualtherapeutische oder sexualmedizinische Weiterbildung und befähigt nicht zur eigenständigen Durchführung von Sexualtherapie.
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Was andere Teilnehmende sagen, und die Antworten, die vor einer Buchung zählen.
„In 3 Stunden praxisintensivem Workshop zu Fragetechniken konnten wir direkt in kleinen Gruppen üben – unterstützt von fundierter Expertise und einem durchdachten Unterrichtsmaterial. Ich werde wieder dabei sein.“
„Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ihr angeboten habt. Für mich hätte direkt noch eine zweite Session angehängt werden können, so lehrreich und gut war es.“
Kleine Gruppe: Dieser Kurs findet ab 17 Teilnehmenden statt. Du sicherst dir jetzt deinen Platz, deine Zahlungsdaten liegen sicher bei Stripe. Abgebucht wird erst, wenn die Gruppe steht. Du bekommst rechtzeitig vor dem Termin Bescheid. Kommt der Kurs nicht zustande, entstehen dir keine Kosten.
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